Gamescom Preview – Anno 1800

Grosse Neuerungen im Anno 1800 sind der Zoo und das Museum, die man selber gestalten kann. Beide können in modularer Bauweise aufgebaut werden und es gibt auch einen Blueprint Modus, wo man das Ganze ohne Kosten gestalten und dann, wenn man mit dem Resultat zufrieden ist, einfach aufbauen kann. Um Tiere und Gegenstände für dieselbigen zu erhalten, gibt es verschiedenen Wege wie Handel und ähnliches. Die Hauptmöglichkeit sind allerdings die Expeditionen.

Expeditionen sind eine Art Ereignisse, die man spielen kann und sich dadurch Belohnungen in Form von Objekten, Tieren oder Spezialisten sichern kann. Je schwieriger die Expedition, desto grösser die Belohnung. Auf Expeditionen entdeckt der Spieler fremde Kulturen, muss sich aber auch mit Krankheiten und Seegefechten auseinandersetzen. Eine Expedition dauert mehrere Spieltage und je nachdem, welche Gegenstände und Leute man bei sich hat und welche Entscheidungen man triff, kann es zu unterschiedlichen Resultaten kommen. Ausserdem gibt es einen Moralbalken, der sich mit jeder Entscheidung verändern kann und mit dem gehaushaltet werden muss.

Hat man sich für eine bestimmte Expedition entschieden, befüllt man das Schiff mit Spezialisten und Material und macht sich dann auf den Weg. Bekommt man durch eine erfolgreiche Expedition neue Spezialisten dazu, muss man evtl. andere zurücklassen, falls kein Platz mehr auf dem Schiff vorhanden ist.

Das Gewusle in der neuen Anno-Welt ist hoch. Visuelles Feedback ist gross geschrieben und es geschieht viel in der Stadt. Der Spieler kann einfach nur beobachten und wenn man genau hinschaut, gibt es auch Geschichten, die sich abspielen. Anno 1800 spielt im Industrialisierungszeitalter und es wird auch das gesamte Jahrhundert abgebildet. Über die Flüsse führen Brücken, Bauern werden für die Lebensmittelproduktion benötigt und alles kann über das UI eingesehen und punktuell verbessert werden.

Ein wichtiger Aspekt von Anno 1800 ist die Stadtattraktivität, denn sie lockt Touristen an, die Geld in eure Kassen spülen. Die Attraktivität gilt pro Insel, so dass es durchaus sinnvoll sein kann, seine ganzen Produktionsstätten auf eine andere Insel auszulagern, um die Verschmutzung gering zu halten. Arbeitskräfte können dabei per Boot von Insel zu Insel transportiert werden.

Pressebild von Ubisoft Pressebild von Ubisoft
Pressebild von Ubisoft Pressebild von Ubisoft

Die Attraktivität setzt sich aus folgenden Aspekten zusammen:

  • Kultur (Zoo, Museum)
  • Natur (Anzahl Grünflächen und unbebautes Land)
  • Instabilität (Aufstände)
  • Unannehmlichkeit (z.B. Anzahl Ruinen)
  • Festivitäten

Weitere Aspekte des neuen Annos

  • Postkartenmodus feiert ein Comeback
  • Südamerika als neue Welt, die es zu entdecken gibt. Diese hat eigene Bevölkerungsstufen und Produktionsketten
  • Wetterwechsel (kein Tag/Nacht Wechsel)
  • Städtevorfälle wie Feuer, Aufstände und anderes, was ins 19. Jahrhundert passt.
  • Weltausstellung als Bauprojekt
  • Klassischer Multiplayer Modus (noch keine Details bekannt)

Anno-Union

Die Anno-Union war bis jetzt ein Riesenerfolg und soll auch nach Erscheinen des Spiels fortgesetzt werden. Bis dahin finden weitere Blogs und Spieler-Fokus-Test geplant.

Tipp dazu: Wer gerne testen möchte, sollte möglichst aktiv in der Anno-Union sein.

Fazit

Alles was ich zu dem Spiel gehört und gesehen haben, hat mir super gefallen. Die Detailverliebtheit ist extrem und es gibt so viele Aspekte, dass sich gar nicht alle aufzählen lassen. Der einzige Punkt, der mich beim Anspielen gestört hat, war das fehlende Tutorial, da man doch einfach ins kalte Wasser geworfen wurde und nicht recht wusste *wo man anfangen sollte. Ich hoffe, dies wird bis zur Veröffentlichung noch geändert.

Erscheinungstermin & Systemanforderungen

Die Anforderungen für Anno sollen in etwa denjenigen von Anno 2205 entsprechen, es gibt aber noch keine Details.

Das Spiel erscheint am 26. Februar 2019 für PC und wird auch als physische Collectors Edition (Pioneers Edition) erhältlich sein.

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